Benzin sparen durch die richtige Fahrweise

Einige kleine Umstellungen bei der Fahrweise im Auto helfen eine Menge Benzin zu sparen.

Kurze Strecken vermeiden, da der kalte Motor in der Startphase viel Benzin verbraucht. Als Alternative das Fahrrad nutzen oder zu Fuß gehen.

Gas geben beim Motor anlassen ist unnötig. Das Auto springt auch so an.

Nach dem Anlassen sofort los fahren. Da der kalte Motor am meisten Benzin verbraucht, diesen nicht erst warm laufen lassen – erst recht nicht beim Eiskratzen im Winter.

Durch genügend Abstand zum Vordermann lassen sich Geschwindigkeitsunterschiede besser ausgleichen. Beispielsweise müssen Sie, wenn Ihr Vordermann langsamer wird, anstatt zu Bremsen nur den Fuß vom Gaspedal nehmen.

Schalten Sie den Motor ab, wenn Sie länger Stehen – z.B. vor Bahnschranken oder wenn Sie das Auto Be- und Entladen.

Frühzeitiges Schalten in den nächsthöheren Gang nachdem Sie rasch beschleunigt haben, spart Benzin.

Solange das Auto nicht ruckelt, brauchen Sie nicht zurückschalten – nutzen Sie die hohen Gänge.

Wer schnell fährt, verbraucht viel Benzin, da der Luftwiderstand größer wird.

Eine konstante Fahrweise bei gleichem Tempo spart gerade auf längeren Strecken eine Menge Benzin. Nutzen Sie den Tempomat, falls Sie einen haben.

Nutzen Sie bei Bergabfahrten, in der Autobahnausfahrt oder vor roten Ampeln die Schubabschaltung. Nehmen Sie den Fuß vom Gas und treten Sie nicht die Kupplung. Sie nutzen die Motorbremsung und es gelangt kein Treibstoff in den Motor.

Verzichten Sie auf die Klimaanlage – auch wenn Sie angenehm ist. Machen Sie stattdessen lieber ein Fenster auf.

Weitere Benzinverbraucher sind beispielsweise die Heckscheibenheizung, die Sitzheizung oder die beheizbaren Außenspiegel. Schalten Sie diese nur ein, wenn Sie diese auch wirklich benötigen.

Benzinverbrauch durch das richtige Motoröl senken

Der Einsatz eines vollsynthetischen Motoröls senkt Ihren Benzinverbrauch. Vollsynthetische Motoröle sind bereits in der Warmlaufphase sehr flüssig. Sie verlieren aber nicht ihre Schmierfähigkeit, wenn Sie die Betriebstemperatur erreicht haben.

Gerade im Stadtverkehr bzw. im Kurzstreckenverkehr kommt diese Eigenschaft zur Geltung, das sich der Motor früher voll belasten lässt.

Die Reibung im Motor wird durch vollsynthetisches Motoröl vermindert.

Vollsynthetische Motoröle haben die SAE-Bezeichnung 0W-30 oder 0W-40.

Der richtige Reifen spart Benzin beim Autofahren

Fahren Sie Sommer- und Winterreifen nur zu der entsprechenden Jahreszeit. Als Faustformel gilt von O bis O. Sommerreifen von Ostern bis Oktober und Winterreifen von Oktober bis Ostern. Winterreifen haben im Gegensatz zu Sommerreifen einen höheren Rollwiderstand auf der Strasse. Dadurch bieten Sie im Winter bei Eis und Schnee mehr Sicherheit – im Sommer ist dies aber nicht notwendig. Winterreifen im Sommer verbrauchen nur unnötig viel Benzin.

Je breiter der Reifen, desto größer ist der Rollwiderstand, da mehr Reifenfläche auf der Strasse liegt. Weniger Reifen spart mehr Benzin.

Achten Sie beim Neukauf von Reifen auf den Kauf von Leichtlaufrädern, da diese einen geringeren Rollwiderstand haben und Benzin sparen.

Die Reifenhersteller haben mittlerweile EnergySaferReifen entwickelt, die auch Benzin sparen sollen.

Regelmäßige Inspektion spart Benzin

Durch die regelmäßige Inspektion Ihres Autos bleibt dieses zuverlässig und verlängert die Lebensdauer. Ebenso hilft die Inspektion Benzin zu sparen. Ein verschmutzter oder verstopfter Luftfilter bzw. Benzinfilter treibt den Benzinverbrauch in die Höhe. Verdreckte Zündkerzen ebenso. Oder die schlecht gewartete Zündanlage.

Benzin sparen auf der Autobahn

Auch auf der Autobahn können ein paar Anpassungen der Fahrweise eine Menge Benzin sparen:

Schnell beschleunigen und zügig in den nächst höheren Gang schalten.

Das Tempo konstant halten – den Tempomat nutzen. Durch Abstand und vorausschauendes Fahren kann ein abruptes Bremsen vermieden werden.

Je höher die Geschwindigkeit, desto größer ist der Luftwiderstand und somit auch der Benzinverbrauch. Tempo runter spart Benzin.

Eine entspannte Fahrweise auf der Autobahn spart Benzin und Nerven – meist ohne Zeitverlust.

Unnötigen Balast im Auto vermeiden

Gerade zur Urlaubszeit fahren wir mit unnötig viel Ballast durch die Gegend. Fahrradträger, Dachgepäckträger und Skisarg werden meist grundlos schon Wochen vor Reisebeginn montiert und verbrauchen so unnötig viel Benzin. Am Ende des Urlaubs das gleiche Spiel. Wochenlang werden Fahrradträger, Dachgepäckträger und Skisarg noch durch die Straßen gefahren.

Tatort Kofferraum: Wissen Sie, was sich Alles in Ihrem Kofferraum befindet? Wahrscheinlich nicht! Darin befinden sich beispielsweise noch die Schneeketten vom letzten Winter. Und die werden im Hochsommer nun wirklich nicht gebraucht.

In Neufahrzeugen – meist als Sparmaßnahme – schon zum Standard geworden: Der Verzicht auf ein vollwertiges Ersatzrad. Ein Pannenspray tut es auch. Das fehlende Gewicht von Ersatzrad, Wagenheber und Radkreuz spart jede Menge Benzin.

Auf die Spitze treiben kann man es noch, wenn man unnötige Sachen aus dem Innenbereich demontiert. Wie z.B. die Sitze, wenn man nur alleine fährt.

Wie Sie sehen, gibt es einige Ansätze durch die Vermeidung von unnötigem Ballast eine Menge Benzin zu sparen.

Tropfender Wasserhahn

Ein tropfender Wasserhahn nervt auf Dauer nicht nur durch das plätschernde Geräusch sondern verschwendet auch wertvolles Trinkwasser. Pro Stunde „verbraucht“ ein tropfender Wasserhahn einen Liter wertvolles Trinkwasser, welches ungenutzt im Abfluss landet. Über das Jahr hinweg sind das 8760 Liter Wasser.

Dabei ist die Reparatur eines tropfenden Wasserhahnes gar nicht so schwer. Meist ist eine poröse Dichtung schuld am Tropfen. Dichtungsringe in allen möglichen Größen erhalten Sie hier: Günstige Dichtungsringe.

Sollte der Austausch der Dichtung keine Besserung bringen, ist es wohl an der Zeit den ganzen Wasserhahn zu tauschen. Achten Sie beim Kauf auf sogenannte Einhebelmischer. Mit diesen lässt sich die Wassertemperatur wesentlich einfacher regeln als bei den herkömmlichen Armaturen und somit der Wasserverbrauch senken. Hier bekommen Sie Einhebelmischer.

Neue Wasserhähne haben teilweise auch schon wassersparende Perlatoren integriert. Diese mischen dem Wasser Luft bei, was ebenfalls den Wasserverbrauch senkt. Achten Sie beim Kauf darauf.

Schwachstellen in der Isolierung finden

Es gibt viele Möglichkeiten Ihr Haus bzw. Ihre Wohnung zu isolieren um Energie einzusparen. Jedoch machen nicht alle Möglichkeiten bei Jedem Sinn. Mit dem Energiespar-Detektor der Firma Black und Decker können Sie Schwachstellen in der Isolierung aufdecken und die Probleme gezielt beheben. Mit einer Infrarot-Messung werden sowohl Wärme- als auch Kältebrücken gefunden. Die Bedienung ist zudem noch kinderleicht. Sie legen eine Referenztemperatur fest und richten anschließend den Detektor auf die fragliche Stelle. Dieser zeigt Ihnen durch Farbwechsel in Echtzeit an, ob die zu messende Stelle die gleiche Temperatur (grünes Licht) hat, kälter (blaues Licht) oder wärmer (rotes Licht) als die Referenztemperatur ist. Die Empfindlichkeit kann in drei Stufen geregelt werden. Der Detektor reagiert auf Temperaturen zwischen -30 und +150 Graf Celsius. Hier können Sie den Energiespar-Detektor erwerben.

Briefe und Pakete CO2 Neutral versenden

Der Versand von Briefen und Paketen lässt sich nicht immer vermeiden. Die Deutsche Post und DHL bieten unter dem Begriff „GoGreen“ einen CO2 neutralen Versand Ihrer Briefe und Pakete gegen eine geringe Gebühr (0,05 € für den Versand von Briefen in Deutschland und Europa, 0,10 € für den weltweiten Brief- sowie den Paketversand) an. Diese werden dann zwar nicht nur zu Fuss bzw. mit dem Fahrrad transportiert, die Deutsche Post und DHL sorgen aber dafür, dass das durch den Transport entstandene CO2 durch verschiedene Umweltprojekte ausgeglichen wird. Weitere Informationen zu den verschiedenen Projekten gibt es unter http://www.gogreen.de. Möchten auch Sie Ihre Briefe und Pakete in Zukunft CO2-Neutral versenden, haben Sie die Möglichkeit in der eFiliale der Deutschen Post Aufkleber zu erwerben, die Sie dann einfach auf Ihre Briefe zusätzlich zur Briefmarke aufkleben. Pakete können Sie hier online mit GoGreen frankieren.

Wasser kochen

Wasser auf einem handelsüblichen Herd mit Cerankochfeld oder älteren Kochplatten zum kochen zu bringen dauert nicht nur sehr lange, sondern verbraucht auch Unmengen an Energie. 

Verwenden Sie bereits warmes Wasser aus der Leitung, denn dieses wird von der Heizungsanlage meist sowieso zur Verfügung gestellt.

Den Rest übernimmt dann ein handelsüblicher Wasserkocher. Dieser arbeite viel effizienter, als eine Herdplatte und benötigt dafür nur einen Bruchteil an Zeit.

Wasserkocher bekommen Sie hier: Günstige Wasserkocher

Foto: Philips